Donghua Li TV Spot: My Switzerland, my television - Donghua Li TV Spot: Meine Schweiz, mein Fernsehen - 李东华瑞士国家电视台广告片
Director: Michel Comte - Regie: Michel Comte - 导演:米歇尔‧孔德(Michel Comte)
05.08.2009
Michel Comte zeigt sein Gesamtwerk
Der Fotograf aus Zürich, der heute in Los Angeles lebt, hat eine steile internationale Karriere hingelegt. Wenn er knipst, kommen sie alle: Die Stars, die Reichen, die Berühmten und vor allem die Schönen. Doch mit seinen Kriegsreportagen hält Comte auch schreckliche Momente fest. Jetzt zeigt er in Zürich erstmals sein Gesamtwerk.
Seine Geschichte ging nach dem Olympiasieg in Atlanta 1996 um die Welt. Da war dieser junge chinesische Spitzenturner, der 1988 auf dem «Platz des Friedens» in Peking die Luzernerin Esperanza Friedli traf, vier Monate später aus Liebe ihr in die Schweiz folgte, dort fünf Jahre der Entbehrungen und auch Ausgrenzungen überstand und nach Erhalt des Roten Passes für die Schweiz Europa- und Weltmeistertitel und eben Gold am Pauschenpferd eroberte. Andere fühlen sich als Tiger, er aber sei ein «Adler», der stets das Weite suche und fliegen muss, sagte Donghua Li zwei Tage vor dem Goldgewinn. 13 Jahren nach dem Erfolg sagt der 41-jährige lachend: «Der Adler ist gelandet.»
Donghua Li treffen wir bei Umbauarbeiten seiner ersten Eigentumswohnung in Adligenswil, in die er diese Woche einziehen wird. Die Attikawohnung hat 5.5 Zimmer, Riesenterrasse, Trainingsplatz, Whirlpool, High-Tech-Geräte, 2 Satellit, Internet und Beamer und Multimedia System in fast jedem Raum, neue Möbel, neue Küche von V-ZUG, sowie Garage mit Platz für die neue Mercedes E-Klasse-Limousine und drei schwere Motorräder von Suzuki. Ein Zimmer musste Li soeben zum zweiten Mal Grün-Gelb umstreichen lassen – auf Wunsch von Tochter Jasmin. Die 12-jährige angehende Kantischülerin, wie Donghua Li schwärmt, ist ganz der Stolz des Papas. «Es war klar Jasmins Wunsch, dass ich von meiner Wohnung in Zürich zurück nach Luzern komme», sagt Donghua Li.
Die Liebe, die ihn in die Schweiz brachte, ist vor fünf Jahren freundschaftlich beendet. Von Esperanza, die die Stadt Luzern nicht verlassen hat, spricht Li aber immer noch mit grösstem Respekt und Bewunderung: «Unsere Tochter hält uns zusammen», sagt er. Essen und Kino-Besuche zu Dritt sind jetzt nach dem Umzug wieder besser möglich und die Besuche von Jasmin alle zwei Wochenenden einfacher zu organisieren. «Esperanza und Jasmin sind nach wie vor die wichtigsten Personen meines Lebens», sagt Donghua Li.
Im Moment ist er Single und lebt ganz gut damit, wie er sagt. Auch beruflich stimmt es für den Unternehmer sehr gut: Seine von ihm 1995 gegründete PR-Firma ist ausgelastet. Mit Turn-Shows und Turnstunden muss er wegen einer Verletzung eine Genesungspause einlegen. Im neu von Magic Design kreierten Erscheinungsbild der «Donghua Li International Promotion GmbH» ist das Turnen etwas in den Hintergrund gerückt und wird die Vermittlungstätigkeit für Firmen zwischen China und der Schweiz stärker betonen. Li's Funktion während den Olympischen Spielen in Peking als offizieller Attaché für Swiss Olympics hat nochmals zusätzlichen Schub vermittelt. Ob für die Lancierung von neuen Schweizer Uhrenmodellen in China, die Vermarktung asiatischer Heilsmittel in Europa oder die Bekanntmachung des von ihm entdeckten «Titlis Natural Buddha » auf dem Titlis, über die ein Fernsehteam von Chinas Staatsfernsehen CCTV zurzeit einen Dok-Film plant.
Als Brückenbauer versteht sich Li auch im politisch heiklen Problembereich Tibet-China. Schon vor den Peking-Spielen hat er sich dazu in den Medien dezidiert geäussert. Und stolz erzählt er, dass auf sein Einwirken hin vier Mitglieder der chinesischen Botschaft ein Konzert der tibetischen Sängerin Dechen Shak besucht haben.
«Lange Zeit hatte ich nur Freunde aus Turnsport-Kreisen, das hat sich geändert», sagt Li. Wenn er heute zum Essen lädt, sitzen Chinesen, Tibeter und Schweizer mit am Tisch.
Eine Rückkehr nach China sei gar nicht nötig, sagt er. Jährlich führen ihn Reisen in seine Heimatstadt Chengdu. Und diesen Herbst kommen Bruder und dessen Braut bei ihrer Hochzeitsreise zusammen mit den Eltern nach Adligenswil – auf Einladung von Donghua Li. Die Familienbindung ist ihm wichtig - eben: wie einem Adler, der gelandet ist.
Text: Ueli Bachmann
Bild: Boris Bürgisser
25.07.2009
Glücks Post Titelgeschichte
1996 holte der gebürtige Chinese in Atlanta, USA, für die Schweiz Olympia-Gold am Pferdpauschen. Acht Jahre zuvor hatte er auf dem «Platz des himmlischen Friedens» in Peking die junge Schweizerin Esperanza Friedli kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Das Paar heiratete. Am 10. Dezember 1997, an Donghuas 29. Geburtstag, wurde Töchterchen Jasmin (heute 12, Bild) geboren. Die Ehe hielt 16 Jahre. «Esperanza und ich haben noch immer ein sehr gutes Verhältnis», so Donghua zur GP. «Unsere Tochter Jasmin hält uns zusammen.» Anfang Jahr hatte Donghua beim Training einen bösen Sturz, der noch nicht ausgeheilt ist. Im Moment ist er Single und bereitet die nächste «Miss Asia»-Wahl vor. «Seit vier Jahren wohne ich in Zürich, suche jetzt aber wieder eine Wohnung mit Terrasse zum Trainieren in Luzern.» Foto: Rikke Skaaning
05.05.2009
STV Gala
Symbiose von Turnen und Musik Schaffhauser Nachrichten - Switzerland
Trotz der durchweg positiven Rückmeldungen des Publikums sieht der Olympia-Siegr Donghua Li Verbesserungsmöglichkeiten. ...
Donghua Li mit Bundesrat und Sportminister Ueli Maurer
... erklärten unisono Olympiasieger Donghua Li, Olympia-Delegationschef Werner Augsburger, Neue LZ-Chefredaktor Thomas Bornhauser und Olympiaarzt Beat ...
Gutgelaunt: Olympia-Delegationschef Werner Augsburger (links) und Olympiasieger Donghua Li.
(Bild André Häfliger/Neue LZ)
Vom Olympiasieger zum Missen-König: Donghua Li, 40, organisiert die erste Miss-Asia-Wahl in der Schweiz – gemeinsam mit Asianet: «Bei uns leben so viele schöne Asiatinnen. Sie verdienen eine Krone.»
Beim Fototermin posieren die 18 Kandidatinnen mit dem Kunstturn-Weltmeister vor einer der prachtvollsten helvetischen Kulissen: dem Titlis. Die meisten der jungen Beautys sind in der Schweiz aufgewachsen. Einzig manche ihrer Hobbys erinnern an die alte Heimat: Karate, Tempeltanz, Akrobatik.
Die Mongolin Erdenesuvd Baterdene, 18, trat schon als Schlangenmensch auf. Als Kind hat sie eine Zirkusschule besucht. Jetzt in Bern eine Lehre als Verkäuferin abgeschlossen. «Verknoten werde ich mich bei der Miss-Wahl aber nicht.»
Auch heute besuchen wir wieder einen unserer ehemaligen Olympiasieger bei sich zu Hause. Diesmal: Donghua Li.
Kaum ein anderer hat für diesen Erfolg so viel auf sich genommen, wie der gebürtige Chinese. Kein Wunder, dass die Goldmedaille sein grösster Stolz ist.
Während der Olympischen Spiele wird er Stargast der grössten Talk-Show im chinesischen Staatsfernsehen sein, einer Sendung mit mehr als 100 Millionen Zuschauern. Es macht ihn glücklich, dass er nun nach fast zwanzig Jahren als Vermittler zwischen seinem neuen und seinem alten Heimatland auftreten kann. Dass er als Botschafter akzeptiert ist und Einfluss nehmen kann.
Ein persönliches Interview mit Olympiasieger Donghua Li. Der in China geborene Turner erzählt von seinem Leben, seiner Karriere und seinem Entscheid, ein Leben in der Schweiz jenem in China vorzuziehen.